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Bewusstsein ist Information

und Selbstbewusstsein ist Quanteninformation

Erst durch die Selbstreflektion und mit dem damit einhergehenden freien Willen, besitzen wir die Fähigkeit, Möglichkeiten in einer Art Überlagerung gegeneinander abzuwägen, um dann ein Faktum zu schaffen. Das ist freier Wille! Bis zu einer Entscheidung befinden sich in unserem Geiste alle Möglichkeiten in einer Überlagerung gleichzeitig. Es gibt eine physikalische Theorie, mit welcher die Wissenschaft diesen Vorgang wissenschaftlich beschreiben könnte und die tatsächliche Existenz des Geistes neben Materie und Energie beschreiben könnte: Mit der Quantentheorie - und zwar ganz speziell mit der Quanteninformation.

Und tatsächlich kann man feststellen, dass eine wachsende Zahl an Physikern und Professoren diesen Weg bereits eingeschlagen hat.

 

Bewusstsein ist Information und Selbstbewusstsein ist Quanteninformation, die sich selbst kennt.

- Thomas Görnitz, Physiker

 

 

Das Bewusstsein wird von unserem Gehirn erzeugt. Das Gehirn gehorcht den Gesetzen der klassischen Physik. Dazu gehören unsere Ideen und der Teil unserer Gedanken, welcher spontan und ohne unser Zutun entsteht. Zur klassischen Physik gehört auch unsere „Sprache“. (Sprache ist ein wesentlicher Aspekt, auf welchen weiter unten noch eingegangen wird.

Unser Gehirn arbeitet wie ein Computer. Es ist ein Gerät zur Informationsverabeitung. Es erzeugt ein Abbild der Wirklichkeit, welche wir als Realität erleben. Die Realität ist eine Repräsentation von Informationen in unserem Gehirn. 
Realität IST Bewusstsein und IST Information!

 

Nun ist das mit Repräsentationen so eine Sache. Sie repräsentieren jemandem etwas. Dieser Jemand ist das, was die Realität aus der Ersten-Person-Perspektive erlebt. Es ist unser Ich, unsere Seele oder das, was die Geisteswissenschaft als Selbstbewusstsein bezeichnet.

 

Unser Selbstbewusstsein ermöglicht uns „freien Willen“. Wegen der Nichtdeterminiertheit der freien Willensentscheidung müssen wir das Selbstbewusstsein den Gesetzen der Quantentheorie zuordnen. Nur so lässt sich das Rätsel der Qualia lösen. Denn wie ein Prozessor ist auch unser Gehirn eine Vernetzung von Schaltern. Es kann sich seiner selbst nicht bewusst werden, genauso wenig, wie es ein Computer kann.

 

Von Esoterikern wird oft angenommen, Geist sei „Energie“. Das kann aber schon wegen physikalischer Energieerhaltungssätzen nicht stimmen.

Nur mit den Gesetzen der klassischen Physik, also mit Materie und Energie, lässt sich das Selbstbewusstsein und das damit verbundene „Erleben“ der Realität nicht erklären. Darum gilt:

 

Selbstbewusstsein ist weder Materie noch Energie!

 

Nun könnte man weiterhin die Existenz des freien Willens leugnen und behaupten, der freie Wille sei eine Illusion. Oder man könnte daran festhalten, dass das Selbstbewusstsein und der damit verbundene freie Wille materielle und energetische Prozesse im Gehirn seien, die physikalisch nicht zu ergründen sind, was einer Kapitulation der Naturwissenschaft gleichkäme.

Oder wir akzeptieren, dass das Selbstbewusstsein weder Materie noch Energie ist und darum auch nicht mit den Gesetzen der klassischen Physik erfasst werden kann. Möchte man jedoch eine wissenschaftliche Erklärung für die Existenz des Selbstbewusstseins finden, Materie und Energie aber ausscheiden, bleibt nur eine Möglichkeit: Information!

 

Das Selbstbewusstsein und der damit verbundene freie Wille lässt sich nur mit dem Begriff "Quanteninformation" erfassen. Unser Selbstbewusstsein (unser „Ich“) ist nicht Teil der klassischen Physik und ist daher in der Raumzeit nichtlokal. Es ist somit nicht zwingend an einen menschlichen Körper gebunden.

Unter der Annahme, dass das Selbstbewusstsein in der Raumzeit nichtlokal ist, lassen sich außerkörperliche Wahrnehmungen und Nahtoderlebnisse erklären.

 

Wenn wir das Geistige dem Begriff der "Quanteninformation" zuordnen, dann werden wir das Geistige nicht innerhalb des Universums finden, denn das Universum IST Geist. Die Realität befindet sich innerhalb unseres Bewusstseins - Geist ist fundamental!

 

Wie oben, so unten

- Kybalion

 

So wie wir die klassische Physik und die Quantentheorie als zwei Seiten einer Medaille betrachten müssen, so müssen wir auch das Bewusstsein und das Selbstbewusstsein als zwei Seiten einer Medaille betrachten. Unser Gehirn erzeugt ständig Gedanken und Ideen und unser „Ich“ kann über diese Gedanken nachdenken.

Kritiker könnten nun einwenden, dass unser „Ich“ ja in Sprache denkt, und dass unser Gehirn die Sprache erst erlernen muss, um überhaupt denken zu können. Muss unser Gehirn erst Sprache entwickeln, damit wir denken können? Wie denken Taubstumme? Wie denken Tiere? 

Erwin Schrödinger spricht dies auch in seinem Buch „Meine Weltansicht“ an: Wir denken nicht in Sprache, sondern unser Gehirn formuliert unsere Gedanken in Sprache! Es gibt so viele Sprachen auf dieser Welt, aber deswegen denkt ein Afrikaner nicht anders als ein Europäer.

 

Was ist Sprache?

Selbstbewusstsein ist das, was nachdenkt und das Für und Wider abwägt. Dieses Denken erfolgt nicht in Sprache sondern findet bildhaft statt. Unser Gehirn formuliert unser bildhaftes Denken in Sprache. Kleinkinder können im frühen Entwicklungsstadium ihre eigenen Emotionen und Gefühle nicht in Sprache zum Ausdruck bringen. Sie müssen Sprache erst erlernen.

Besonders deutlich wird unser bildhaftes Denken, wenn uns ein bestimmtes Wort nicht einfallen möchte. Wir haben es bildhaft vor Augen, was wir in Sprache ausdrücken wollen – aber es fällt uns gerade nicht ein. Oder wenn wir unsere Gedanken in einer Fremdsprache ausdrücken möchten und uns die passenden Wörter nicht einfallen wollen.

Unsere Gedanken sind nicht Wörter, sondern wir formulieren unsere Gedanken mit solchen.

 

Umgekehrt funktioniert es aber auch: Das Gehirn erzeugt Gedanken in Sprache und unser „Ich“ „hört“ ihm zu. Das „Ich“ ist das, was die Gedanken unseres Gehirns erlebt. (Wie oben, so unten)

 

Sprache wird von unserem Gehirn erzeugt und muss erlernt werden. Sie ist Teil der klassischen Physik und dient dazu, unsere Gedanken in der physischen Welt ausdrücken zu können.

 

Fazit

1. Quanteninformation ist der "Urstoff" des Universums. Aus Quanteninformation wird Information und aus Information wird Materie und Energie. (holographisches Prinzip)

 

2. Information ist Geist und Realität ist Information: Das Universum ist Geist.

 

 

 

 


 

 

Publiziert am: Samstag, 30. Januar 2016 (23996 mal gelesen)
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