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Der Materialismus

Ist Materie die Grundlage allen Seins?

Philosophisch-religiöse Begriffe wie Genialität, Intelligenz, Weisheit, Geist, Gott und das daraus abgeleitete "Intelligente Design" gehören nicht zum Vokabular der naturalistischen Naturforschung. Sie sollten daher der privaten Glaubensphäre des betreffenden Wissenschaftlers vorbehalten bleiben.

- Prof. Ulrich Kutschera, Biologe


Der Materialismus geht davon aus, dass es nur Materie gibt und sonst nichts. Demnach kann Bewusstsein nur Gehirnaktivität sein.

Diese Website hinterfragt den Materialismus. Bestehende Glaubenssätze zu hinterfragen sollte nicht unwissenschaftlich sein, sondern sollte zum Wesen der Wissenschaft gehören. Jedoch zeigt es sich sehr oft, dass das jeweils herrschende Paradigma vorgibt, welche Fragen erlaubt sind und welche nicht. Nach dem Motto: Was nicht unseren Glaubenssätzen entspricht, wird weg-erklärt oder man befasst sich erst gar nicht damit.
Bereits Galileo Galilei hatte gezeigt, dass die Meinung der Mehrheit nicht zwingend die richtige ist.


Die Geschichte des Materialismus
Der Materialismus hat seinen Ursprung aus dem jüdisch-christlichen Glauben. Die Gründer der mechanistischen Wissenschaft wie z.B. Galilei, Descartes oder Newton waren überzeugte Christen. Newton verbrachte viel Zeit damit, die Bibel zu studieren. Diese Wissenschaftler glaubten an die Existenz eines allmächtigen Gottes, und setzten sich das Ziel, sein Werk zu erforschen. Die Naturwissenschaft des 17en Jahrhunderts betrachtete das Universum als eine Maschine, die von Gott erschaffen wurde.
In den nachfolgenden Jahrhunderten erkannten die Wissenschaftler, dass die Natur aus sich selbst heraus funktioniert. Die Natur selbst lässt den Baum wachsen und sich verzweigen. Ein Gott ist dafür nicht erforderlich.
So entfernte die Naturwissenschaft den Allmächtigen aus der Schöpfungsgeschichte. Sein Werk wurde jedoch weiterhin als gegeben angenommen.

Bis Mitte des 20en Jahrhunderts glaubte die Wissenschaft, dass das Universum statisch sei. Es würde sich nicht ausdehnen und habe keinen Anfang und kein Ende – weder räumlich noch zeitlich. Darum bräuchte man auch keinen Schöpfer. Erst in den 70er Jahren setzte sich die Urknalltheorie durch, wonach das Universum aus dem „Nichts“ entstanden sein soll. Der amerikanische Philosoph Terence McKenna sagte zur Urknalltheorie besonders treffend: „Die Naturwissenschaft scheint sagen zu wollen: „Gib mir ein Wunder frei, und von da an wird die ganze Sache nahtlos nach kausalen Erklärungen ablaufen.“

Die Urknalltheorie geht von der Erzeugung aller Materie am „Anfang“ aus. Papst Pius XII begrüßte die Urknalltheorie bereits 1951, also 15 Jahre vor ihrer wissenschaftlichen Anerkennung und meinte, dass die Wissenschaft mit der Urknalltheorie Zeugnis eines Schöpfungsaktes ablegen würde.
(Quelle: Der Wissenschaftswahn von Rupert Sheldrake)

 

Unsere gesamte Wissenschaft steht auf dem Fundament des materialistischen Weltbildes.
Frage an Materialisten: Ist das materialistische Weltbild eine wissenschaftlich überprüfbare Theorie? Wie wäre sie als solche zu belegen oder zu widerlegen?

 

 

 


 

 

Publiziert am: Sonntag, 26. Januar 2014 (20712 mal gelesen)
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