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Künstliche Intelligenz


Künstliche Intelligenz (KI) ist die Bezeichnung für computergesteuerte Vorgänge, welche durch logisches denken eines Computers gesteuert werden. Ein Computer verarbeitet hierbei eingehende Information, indem er diese mit bereits vorhandener Information abgleicht und dann eine Entscheidung trifft.

Zwischenzeitlich gibt es Schach-Engines, wie zum Beispiel den kostenlosen Stockfish, welche mit einem ELO-Wert von 3340 weit über der Spielstärke des amtierenden Schach-Weltmeisters Magnus Carlsen (ca. 2800 ELO) liegen. Die heutigen Schachcomputer sind von keinem Menschen der Welt mehr zu schlagen. 

Es gibt auch intelligente Programme, welche durch Fehler dazulernen. Diese Programme speichern falsches Verhalten ab, damit sie den gleichen Fehler nicht noch einmal begehen. Man könnte dies als eine Art Gedächnis bezeichnen, was für ein stetiges Dazulernen erforderlich ist.

Allerdings dürfen wir nicht den Fehler machen, Begriffe wie "Intelligenz", "Bewusstsein" und "freier Wille" miteinander zu verwechseln. Ein Schachcomputer erlebt das Schachspiel nicht. Er verfügt über kein Bewusstsein und hat auch keinen freien Willen. 

Freier Wille ist u.a. auch die Fähigkeit, entgegen aller Logik auch mal etwas völlig Blödsinniges anzustellen - und zwar ganz bewusst und mit voller Absicht. Ein Computer besitzt diese Fähigkeit nicht. Seine Entscheidungen sind determiniert. Ein Computer wird das tun, was der Programmierer von ihm erwartet. Künstliche Intelligenz hat nichts mit freien Willen und Bewusstsein zu tun.

Bewusstsein und freier Wille sind wohl das große Rätsel der Menschheit. Was es damit auf sich hat, ist u.a. Thema dieser Website.

Siehe auch:
[ Bewusstsein ] [ Freier Wille ] [ Information ]






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