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Awarestudie liefert Beweis

Seit 2008 läuft die Aware-Studie an mehreren europäischen Kliniken. Überprüft werden soll, ob Nahtoderlebnisse (NTE) reale Erlebnisse oder „Restfunktionen“ des Gehirns sind.
Der Aufbau des Experiments ist einfach. Es wurden Regale über zahlreiche Betten in Kliniken angebracht. Auf diese Regale wurden Bilder gelegt, welche man nur von oben sehen kann.


Das ... Argument, das Bewusstsein sei untrennbar an die Funktion des Gehirns gebunden, verliert auch durch diese Studie zwangsläufig noch weiter an Boden.

- Prof. Dr. med. Walter van Laack

Manchmal berichten Patienten, welche nach einem Herzstillstand wiederbelebt wurden, davon, dass sie das Geschehen von oben beobachten konnten. Wenn Nahtoderlebnisse also Teil der Realität sind, dann sollten Patienten auch die Bilder auf den Regalen beschreiben können.

Zusätzlich zu den Regalen werden im OP über einen Lautsprecher bestimmte Töne wiedergegeben, sobald das EKG eine Null-Linie aufzeichnet. Die Töne werden nur abgespielt, wenn es zu einem Herzstillstand kommt. Bislang galt es als wissenschaftliche Tatsache, dass das Bewusstsein keine Wahrnehmung mehr machen kann, wenn das Herz aufgehört hat zu schlagen und das Gehirn nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird.

Nun veröffentlicht das Fachjournal für Medizin „Resuscitation Journal“ einen kompletten Überblick  über den bisherigen Stand der Studie.

Nicht jedes Nahtoderlebnis ist gleich. Viele beschreiben ihre Erfahrung als Gang durch einen Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht zu sehen sei. Diese Erzählungen können aber nicht wissenschaftlich überprüft werden.
Die Macher der Studie konzentrierten sich also auf die NTEs, in welchen Patienten ihren Körper verlassen haben und das Geschehen im OP-Saal beobachten konnten. Denn nur diese NTEs können brauchbare Daten liefern.
Die Chance, einen Herzstillstand zu überleben liegt bei unter 20 %. Die Ärzte konnten insgesamt nur 140 Überlebende befragen. Von diesen Überlebenden hatten ca. die Hälfte ein NTE. Jedoch nur 2 % der NTEs waren jene außerkörperlichen Erfahrungen, nach welchen die Ärzte suchten.

So war es am Ende nur 1 Patient, welcher über visuelle und akustische Wahrnehmungen aus dem OP während seines Herzstillstands berichten konnte. Und diese Wahrnehmungen konnten von den Ärzten bestätigt werden.

Leider befand sich dieser Patient in einem Raum, in dem kein solches Regal angebracht war. Im übrigen ereigneten sich 78% der untersuchten NTEs in Räumen ohne besagten Regale. Natürlich konnte also der Patient solch ein Regal nicht sehen. Jedoch konnte dieser Patient nachweislich während des Herzstillstands (nicht etwa davor oder danach) detailliert den Raum, in dem die Wiederbelebung stattfand, wahrnehmen. Insbesondere Gegenstände und Geräte sowie beteiligte Personen und deren Maßnahmen und Gespräche. Diese Wahrnehmungen fanden ca. 30 Sekunden nach dem Eintreten des Herzstillstands statt und dauerten mehrere Minuten an.

 

Das ist eigentlich paradox, da das Gehirn normalerweise innerhalb von 20-30 Sekunden ohne Herzschlag seine Funktionen einstellt und diese nicht wieder reaktiviert, bis der Herzschlag wieder hergestellt werden kann. Über die von dem Patienten korrekt beschrieben akustischen Stimuli hinaus gab es auch visuelle Erlebnisse, die mit tatsächlichen Ereignissen in dieser Zeit in Übereinstimmung gebracht und dadurch verifiziert werden konnten (Handlungen der Ärzte und Schwestern während der Wiederbelebungsversuche usw.)

- Quelle: Grenzwissenschaft-aktuell

Dieser eine Fall sei genau das, wonach die Macher der Studie gesucht hatten. Jedoch zeigt das Ergebnis auch, dass die Beteiligung von nur 25 Kliniken zu wenig ist. Nach dieser Veröffentlichung bleibt also zu hoffen, dass sich weitere Kliniken an dieser Studie beteiligen werden. Denn diese Studie kann leider keine statistisch signifikanten Aussagen über das Bestehen des Bewusstseins nach dem Tod machen, erklärt Prof. Dr. med. Walter van Laack. 

Hier geht es zum Kommentar von Prof. Dr. med. Walter van Laack, bereitgestellt von Netzwerk-Nahtoderfahrung.org 

 

 

 

Awarestudie liefert Beweis

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