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Schrödingers Katze wird Wirklichkeit

Physiker an der Stanford University bringen makroskopisches Objekt in Superposition. Durch dieses Experiment bekommt die Hypothese des Multiversums weiteren Aufschwung. Es stellt ein deutliches Indiz dar, dass es Parallelwelten gibt.


Glauben viele Physiker immer noch daran, dass die Quantentheorie nur im Bereich der Atome gültig ist, hört man von Quantenphysikern ganz andere Meldungen. 
Physikern an der Stanford University gelang es, ein sogenanntes Bose-Einstein-Kondensat in einen quantenmechanischen Überlagerungszustand zu bringen. 
Bei diesem Bose-Einstein-Kondensat handelte es sich um eine Wolke aus 100.000 Rubidiumatomen, welche fast auf den absoluten Nullpunkt abgekühlt wurde. In diesem Zustand verhalten sich die Atome wie ein einziges Objekt.

Physiker konnten mit diesem Experiment den Nachweis erbringen, dass sich die Wolke tatsächlich an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig aufgehalten hat.

Der Energieerhaltungssatz gestattet es aber nicht, dass sich innerhalb unserer Realität ein und dasselbe Objekt an mehreren Orten gleichzeitig aufhalten kann. Es ist nicht möglich, dass sich Materie „aus dem Nichts heraus“ verdoppelt, und sich dann an zwei Orten (innerhalb unserer Realität) gleichzeitig befindet.

Somit erhält die Hypothese des Multiversums weiteren Auftrieb. Die Wolke kann sich nicht innerhalb einer Realität an mehreren Orten gleichzeitig aufhalten. Jedoch erlaubt es Hugh Everetts „Viele-Welten-Interpretation“ der Quantenmechanik, dass sich das Teilchen an verschiedenen Orten in verschiedenen Realitäten aufhalten kann. 

Dieses Experiment ist ein deutliches Indiz dafür, dass es Parallelwelten gibt.

Nun versuchen Physiker an der Purdue University ein Bakterium in Quantensuperposition zu bringen. Hierbei handelt es sich dann um eine Lebensform, welche man im Prinzip in den Überlagerungszustand von gleichzeitig tot und lebendig bringen könnte. So wie es bereits Erwin Schrödinger in seinem Gedankenexperiment an einer Katze durchgeführt hatte.

Nun würde sich daraus die Frage stellen, wie denn ein solches Experiment aus Sicht des Lebewesens ablaufen würde?! Würde es sich selbst gleichzeitig tot und lebendig erleben? Ganz sicher nicht! Auch hier bleibt nur eine Erklärung: In diesem Experiment würde sich das Lebewesen in zwei verschiedenen Realitäten befinden. 

Und das galt bisher als unmöglich, man war/ist der Meinung, dass das Phänomen der sog. Superposition nur auf Quantenteilchen Anwendung finden kann, aber nicht auf komplexe Materie schon gar nicht auf lebende Systeme. Gelingt das Experiment, so revolutioniert es auch unser Verständnis von der Wirklichkeit. 
 - netzwerkpforte.de

Weitere Informationen:

Welt der Physik

 

Netzwerkpforte.de

Schrödingers Katze wird Wirklichkeit

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  1. nopicJimmyConway *  schreibt am 17.03.2016 15:24

    Erstmal danke für die neuen Einträge, ich schaue jeden Monat mindestens einmal vorbei und schön mal wieder News zu lesen.