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Eintragungen bisher: 27  Eintragungen pro Seite: 15

Andre Wolf (als Gast) Samstag, 18. Mai 2019 19:49 Samstag, 18. Mai 2019 19:49
Eintrag #27
E-Mail
Hallo Ute ich habe auch keine Ahnung von Physik. Aber innerlich kann ich das irgendwie verstehen, wie weiß ich Selbst nicht genau. Ich bin froh das ich hier gelandet bin, bei astronews versteht mich keiner, die müssen zu viel erklären, mit dem Wissen was Isaac Newton mal entworfen hat. Als wenn die Selber nicht wissen was die tun, hört sich bescheuert an, naja vielleicht bin ich einfach so, soll ja nichts negatives bedeuten.

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Andre Wolf (als Gast) Samstag, 18. Mai 2019 19:44 Samstag, 18. Mai 2019 19:44
Eintrag #26
E-Mail
Guten Tag
Ich habe Selbst mal ein eigenes Universum zusammen gestellt.
Am 10.05.2019 kam auf dem Sender Welt ein Sendung über das Holographische Universum, fand ich sehr interessant. Ich habe es so beschrieben. Dunkle Materie 6 = 6, das Erste wie eine Festplatte auf der alles gespeichert ist (Energiezeit). Normale Materie 5 =16 das Zweite (Lichtentstehung). Energie 4=32 (das sich aus N.M 5 ergibt). Normale Energie 3 =48 Zeit 3 ( bindet oder festigt Zeit aus Energien). Licht 2=64 ( Lichtgeschwindigkeit = Raumausdehnung/Verbindungsenergie zu Dunkler Energie 1). Dunkle Energie 1=96 (Energiepunkte für die Ausdehnung des Raumes). :)

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Ute (als Gast) Dienstag, 16. April 2019 19:33 Dienstag, 16. April 2019 19:33
Eintrag #25

Liebe Autoren,
herzlichen Dank für die vielen Informationen und Denkanstöße auf dieser Seite. Ich habe einige Antworten auf Fragen bekommen, die ich mir selbst immer und immer wieder gestellt habe, ohne einen Funken Ahnung von Physik zu haben. Jetzt bin ich nicht nur schlauer als vorher, sondern auch neugierig geworden. Ich bestelle mir als erstes das Buch "Einsteins Schleier". Und mit Sicherheit auch noch ein paar andere Bücher aus der Liste. Bin gespannt, was das Hoometer noch für Erkenntnisse bringen wird...

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klaus (als Gast) Freitag, 15. März 2019 10:28 Freitag, 15. März 2019 10:28
Eintrag #24
E-Mail
Es ist falsch, dass wir im Traum kein Bewusstsein und keinen freien Willen haben. Zum einen kann man die Traumumgebung schliesslich wahrnehmen und einschätzen, man kann je nach subjektiver Gegebenheit Entscheidungen treffen, reagieren und man kann sich an seine Träume oftmals erinnern, sie bewerten.
Eine weitere Sache ist das Klarträumen (luzides Träumen) währenddessen man sich vollkommen bewusst darüber ist, dass man träumt und Handlungen bestimmen/steuern kann (also definitiv einen freien Willen besitzt), so wie eben auch im "Wachleben" teilweise sogar viel realistischer. Man setzt sich ganz bewusst mit seiner (Traum)umgebung auseinander und trifft gezielt Entscheidungen oder verändert sie.
Und letztlich wäre dann auch die Frage zu klären, wer oder was die Töne, die Bilder, die Gefühle (die nicht existieren) eigentlich übermittelt, wenn nicht die Ohren, die Augen oder die Haut und wer sie dann schlussendlich wahrnimmt, so dass eine andere Form der subjektiven Realität entsteht, die sich (im Falle des Klarträumens) nicht von der Realität im Wachzustand unterscheidet.

Ich würde diesen betreffenden Absatz nochmal überdenken und korrigieren.

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Frank (als Gast) Donnerstag, 14. März 2019 09:32 Donnerstag, 14. März 2019 09:32
Eintrag #23

Vielen Dank, für all die Arbeit mit der Seite und das Veröffentlichen selbiger. Insbesondere bedanke ich mich für den verständlichen Charakter der Texte - ein Zeichen dafür, dass sie es nicht nötig haben, sich mit hochwissenschaftlichen Worthülsen, am Eigentlichen vorbei zu tricksen. Nur wer in der Lage ist, komplizierte Sachverhalte in den allgemeinen Sprachgebrauch zu portieren, hat sie auch wirklich verstanden.
Frank

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Corinna (als Gast) Sonntag, 20. Januar 2019 09:43 Sonntag, 20. Januar 2019 09:43
Eintrag #22
E-Mail
Also, wenn man annimmt, dass das Universum sich mit jeder Entscheidung teilt und gleichzeitig auch annimmt, dass ICH unteilbar bin, dann existiert mein Freund, der gerade neben mir sitzt gar? Bzw. Er hat keinen eigenen Geist der seine Realität simuliert. Bzw. Gilt das auch für das ganze Konzept auf deiner Seite?

Weil beim Artikel Meine Weltansicht hast du geschrieben, dass wir ja alle das gleiche erleben Bzw. Das jeder von uns Teil eines geistigen Universums ist. Also muss ja jeder seinen eigenen Geist haben, aber es noch einen größeren allumfassenderen geben.

Weil was wäre das Leben, wenn nur ich existieren würde und alles, einschließlich dieser Seite nur eine Einbildung meines Geistes ist. Was ich mir übrigens nicht vorstellen kann, weil so kreativ bin ich sicher nicht, dass ich mir so viel vorstellen könnte ^^

Lg Corinna

@Corinna. Der Solipsismus ist nicht das Konzept meiner Website. Die Frage nach dem Solipsismus stellte sich wegen Tegmarks "Russisches Roulett" Gedankenexperiment.
Tegmarks Gedankenexperiment basiert auf dem "Schrödingers Katze" Gedankenexperiment.

In Schrödingers Experiment hängt der Tod einer Katze, die sich von der Umwelt völlig isoliert in einer Kiste befindet, von einem quantenmechnischen Zufallsprozess ab. Wir wissen, dass sich ein radioaktives Atom bis zum Zeitpunkt der Beobachtung gleichzeitig im Zustand zerfallen UND (nicht oder) nicht zerfallen befindet.
Hängt der Tod der Katze nun davon ab, ob das Atom zerfallen oder nicht zerfallen ist, kommt Schrödinger zum Schluss, dass sich auch die Katze in der Kiste gleichzeitig im Zustand tot und lebendig befinden muss.
Tegmark führt dieses Gedankenexperiment weiter aus und stellt sich die Frage, wie das Experiment aus Sicht der Katze laufen würde. Kann sich die Katze gleichzeitig tot und lebendig erleben?!
Tegmark ersetzt in seinem Gedankenexperiment die Katze durch einen Menschen, der Russisches Roulett spielt. Das Prinzip ist aber das gleiche.
Nach Tegmarks Meinung würde sich der Mensch oder die Katze nicht gleichzeitig tot und lebendig erleben. Er schlägt vor, dass der Proband immer in der Realität weiterlebt, in der kein Schuss fällt, während es aber für die Mitmenschen des Probanden durchaus möglich ist, den Tod des Probanden zu erleben.

Nehmen wir an, du spielst mit deinem Freund dieses mörderische Spiel. Dein Freund spielt und du schaust später nach, ob er überlebt hat. Aus Tegmarks Überlegung überlebt dein Freund aus seiner Sicht und in seiner Realität immer. Du erlebst in deiner Realität seinen Tod.

An dieser Stelle würden sich eure Realitäten teilen. Sie liefen nicht mehr synchron. Unter der Annahme, dass das "Ich" nicht teilbar ist: Erkennst Du die Problematik?

Ich bin der Meinung, dass Tegmark in seinem Gedankenexperimenten dahingehend falsch liegt, da er behauptet, der Proband würde immer nur die Realität erleben, in welcher kein Schuss fällt. Ich glaube, dass der Proband sehr wohl seinen eigenen Tod erleben würde. [ Eintrag durch Webmaster editiert: 20.01.2019 ]

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Corinna (als Gast) Samstag, 19. Januar 2019 16:42 Samstag, 19. Januar 2019 16:42
Eintrag #21
E-Mail
Hallo!

Du hast bei dem Kommentar 19 die Frage aufgeworfen, ob zum Beispiel mein Lebenspartner simuliert ist (also nur ein Konstrukt in meiner Realität). Ich bin mir allerdings nicht schlüssig, wie ich das deuten soll/verstehen soll.

Lg Corinna

@Corinna: Ich bin der Meinung, dass jedes Lebewesen, das die Simulation in seinem Geiste aus der Ersten-Person-Perspektive erlebt, das Gefühl hat, jemand zu sein. Das "Ich-Gefühl" ist es, was uns von Maschinen oder Zombies unterscheidet.
Die Realität, die du erlebst, ist deine persönliche Realität. Deine Realität befindet sich innerhalb Deines Geistes und nicht etwa umgekehrt. Damit ist Dein Geist fundamental. Ich halte Deinen Geist für unteilbar. Du bist einmalig.
Die Solipsismus-Frage im Kommentar 19 stellt sich, wenn man die Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik annimmt. Wenn man also annimmt, dass sich das Universum mit jeder Entscheidung, die wir treffen, in alle Möglichkeiten teilt, UND wenn man annimmt (so wie ich), dass das eigene Ich unteilbar ist.

Ich bin gerade dabei, einen neuen Artikel zu schreiben, der sich mit dieser Problematik auseinandersetzt. [ Eintrag durch Webmaster editiert: 19.01.2019 ]

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Elli (als Gast) Donnerstag, 10. Januar 2019 13:33 Donnerstag, 10. Januar 2019 13:33
Eintrag #20

Hallo!

Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich deine Aussage bezüglich Max Tegmarks Gedankenexperiment und Solipismus deuten soll!

Also existiere nur ich alleine und mein Freund, Freunde und meine ganze Familie ist nur eine Einbildung in meiner Realität, oder sind sie doch echt, weil sie zwar eine andere Realität haben, aber wir doch die gleiche Wirklichkeit erleben?

Lg Elli

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Nicolas Reichstein (als Gast) Mittwoch, 19. Dezember 2018 15:23 Mittwoch, 19. Dezember 2018 15:23
Eintrag #19
E-Mail
Vielewelten Interpretation;

Die Überlagerung von toter und lebendiger Katze breitet sich auf alle Objekte und Personen im gesamten Universum aus, sodass es sich, mit allen Bewohnern, letztendlich in zwei voneinander unabhängig weiterentwickelnde Welten aufspalten würde. Die Menschen in jeder Welt würden nur jeweils eines der beiden möglichen Ergebnisse wahrnehmen und es für Zufall halten, dass ausgerechnet dieses eintrat. Da jedoch sowohl tote als auch lebendige Katze weiterexistieren, ist dieser Zufall nur eine Illusion.

Wenn ich also in einer Welt weiterlebe kann ich kaum solipsistisch sein, weil sich alle Bewohner in zwei Welten aufgespaltet haben.

Oder sehe ich das etwas falsch?

@Nicolas
Hallo Nicolas! So, wie Du es schreibst, hast Du vollkommen recht. Du betrachtest das ganze von einem materialistischen Standpunkt aus. Nach Deiner Sichtweise erzeugt das Gehirn unser Bewusstsein. Da mit jeder Teilung des Universums ein neues Ebenbild von Dir entsteht und dieses auch über ein Gehirn verfügt muss sich dieser Klon auch über sich selbst bewusst sein.

Ich behaupte aber, dass das Geistige fundamental ist, und die Realität ein Konstrukt innerhalb deines Geistes ist. Zu dieser Realität gehört auch Dein Körper. Dein eigener Körper ist ein Konstrukt innerhalb deines Geistes.

Vergleichen lässt es sich am besten mit einem Computerspiel. Die Realität eines solchen Spiels wird auf dem Bildschirm abgebildet. Die Spielfigur, die du durch diese digitale Welt steuerst ist eben Teil dieser digitalen Welt. Es wäre aber falsch zu behaupten, Du seist diese Spielfigur.

Nehmen wir an, die Realität sei eine digitale Simulation. Dein eigener Körper ist Teil dieser Simulation. Du (Dein Geist) befindet sich außerhalb dieser Simulation. Wie würde es sich mit deinen Mitspielern verhalten? Ist dein Lebenspartner simuliert? Verfügt dein Partner über Bewusstsein? [ Eintrag durch Webmaster editiert: 20.12.2018 ]

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Nicolas Reichstein (als Gast) Mittwoch, 19. Dezember 2018 13:38 Mittwoch, 19. Dezember 2018 13:38
Eintrag #18
E-Mail
Hallo, ich wollte nur kurz fragen wie Du darauf kommst, dass Max Tegmarks Weltbild solipsistisch sein soll. Wenn ich nach dem Russischen Roulette in einer Welt weiterlebe und in der anderen Welt sterbe ich. Dann leben die Anderen ja in beiden Welten weiter. Dies würde aber bedeuten, dass ich in der Welt in welcher ich weiterlebe mir die Anderen ja nicht nur vorstellen würde.

Was meinst Du dazu?

Gruss Nicolas

@Nicolas
Geht es nach Tegmarks Gedankenspiel, erlebst Du immer nur die Realität, in der kein Schuss fällt.
Unter Solipsismus verstehe ich, dass nur ich mich über meiner selbst bewusst bin. Die Welt wäre wie ein Traum zu verstehen. Alle Personen darin, wären nicht echt. [ Eintrag durch Webmaster editiert: 20.12.2018 ]

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Albert Hennighausen (als Gast) Montag, 06. August 2018 17:00 Montag, 06. August 2018 17:00
Eintrag #17

Wir sind die Basis einer Pyramide! Diese Seite zeigt mal wieder, was wir mit unserem begrenzten Verstand nicht begreifen können. Aber die Wahrheit der Trigonalen Welt wird sich schon noch durchsetzten. Die Ägypter haben angefangen es zu verstehen. Wir müssen ihnen folgen. Glück auf

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Quast (als Gast) Sonntag, 25. Februar 2018 08:15 Sonntag, 25. Februar 2018 08:15
Eintrag #16

bis zu dem Punkt, wo mich meine anschauliche Physikkenntnisse wie immer verlassen und sogar noch etwas darüber hinaus, stellen die Seiten für mich das bisher wahrscheinlichste Daseinsmodell dar, in dem ich den größten Teil meiner bisherigen Überzeugungen unterbringen kann. Aufgrund unserer arg begrenzten Ahrnehmungs- und Erkenntnismöglichkeiten können wir sowieso in einem \\\"persönlichen Wahrscheilichkeitserkenntnisraum\\\" leben. Und immer noch verstehe ich nicht, warum Kirchen und Religionen mit wissenschaftlichen Ergebnissen immer derartige Probleme haben und an ihrem Schöpfungsgeschehen festhalten, das doch nur ein Symbol der damaligen Erkenntnisse abbildet. Je tiefer Physik und Hirnwissenschaft auch vordringen werden, bleibt doch am Ende immer die offene Frage, WARUM WER die basalen Grundsteine des Wasauchimmerversums so eingerichtet hat. Wohin auch immer der Erkenntniszug weiterfährt, der zuverlässigste Prophet er wichtigen Fragen und des Umgangs damit bleibt ... Douglas Adams.

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Omprakash (als Gast) Mittwoch, 20. Dezember 2017 10:37 Mittwoch, 20. Dezember 2017 10:37
Eintrag #15

Ich möchte alle an den HEUTIGEN 100. Geburtstag des grossen Quantenphysikers und Philosophen David Bohm erinnern, der dieses neue Weltbild erheblich mitprägte.
Allen ein frohes Weihnachtsfest !

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Roman (als Gast) Samstag, 11. November 2017 23:15 Samstag, 11. November 2017 23:15
Eintrag #14
E-Mail
Allzuoft wird getrennt über verschiedenen"Bewzßseinszustände" gesprochen und unterschieden. Dabei ist z.B. der Traum im wesentlichen nicht anders als der "Wachzustand"
Immer zu wissen wenn man träumt, ist reine Übungssache, erleichtert jedoch sehr vieles im Leben, da man im -Unterbewußstsein- keinen diffusen Schleier im "Wachzustand" mitschleppt. Dieser wird Aufgrund der Konditionierung immer wirksam seiin.
Genauso wichtig ist es die Gedankenkontrolle zu erlernen, Gedankkenleere, heißt das Eindringen von Gedanken zu unterbunden bei vollem Bewußsein. Des Weiteren einen Gedanken festzuhalten und weiterführen ohne den Einfluß neuer Gedanken. Da der Mensch nicht selbst denken kann, sondern nur Gedanken (Informationen) empfangen kann, ist diese Fähigkeit äußerst hilfreich um im "scheinbaren Chaos" zu bestehen. Dies sind einige Grundbedingungen wie sie seit jahrtausenden praktiziert werden. Infolgedessen erschliessen sich neue "Welten" im -Alltag-.

Gruß

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Prometheus1618 (als Gast) Sonntag, 05. Februar 2017 16:49 Sonntag, 05. Februar 2017 16:49
Eintrag #13

Laut der Integrated Information Theory des italienischen Psychiaters und Neurowissenschaftlers Giulio Tononi ist Bewusstsein nichts Anderes als integrierte Information. Im Folgenden werde ich diese Theorie, ergänzt durch meine eigenen Gedanken als auch durch Gedanken von Thomas Metzinger, Max Tegmark und Christoph Koch zu dem Thema, erläutern.
Das Gehirn ist ein informationsverarbeitendes Organ. Es nimmt Informationen aus der Umgebung durch die Sinnesorgane auf, verarbeitet und interpretiert diese und konstruiert basierend auf diesen Informationen ein psychisches Abbild der Realität, welches wir Psyche bzw. Bewusstsein nennen. Neben diesem Abbild der Realität konstruiert das Gehirn zusätzlich ein Selbstmodell bzw. ein \"Ich\", welches eine Art psychisches Zentrum darstellt und welches auf gespeicherten Informationen im Gehirn basiert.
Das was wir als Psyche erleben ist nur eine spezielle Art und Weise der Informationsverarbeitung im Gehirn; ein spezielles Informationsmuster bzw. eine spezielle Informationsstruktur. Das heißt, das Bewusstsein ist die Art und Weise, wie es sich \"anfühlt\" verarbeitete Information zu sein. Entscheidend dabei ist die quantitative und die qualitative Art der Informationsverarbeitung. Ein informationsverarbeitendes System erlangt erst ein komplexes Bewusstsein, wenn eine große Menge an Informationen verarbeitet werden und diese zudem integriert also alle „auf denselben Nenner“ gebracht worden sind und ein hoher Organisationsgrad bei der Informationsverarbeitung vorhanden ist. Je größer die Menge der verarbeiteten Information und je höher der Organisationsgrad der Informationsverarbeitung und die Integration der Information ist, desto komplexer und „höher“ ist das Bewusstsein eines Systems. Das komplexeste (uns bekannte) System, das momentan das höchste Niveau der integrierten Informationsverarbeitung besitzt, ist das menschliche Nervensystem. Nicht auszuschließen ist jedoch, dass in Zukunft auch andere informationsverarbeitende Systeme wie Computer ein Bewusstsein erlangen werden, sobald diese fähig sind, Informationen zu einem einheitlichen Ganzen zu integrieren (welches, sobald dieses vorhanden, als „Selbst“ bezeichnet werden könnte).
Aus der Integrated Information Theory folgt, dass psychische Elemente – graduell verschieden –überall in der Natur vorkommen. Aufgrund dessen wurde diese Theorie von Christoph Koch auch als eine moderne Form des Panpsychismus bezeichnet. Daraus folgt, dass selbst bspw. ein simpler Organismus wie eine Schnecke ein rudimentäres Bewusstsein besitzt.
Des Weiteren erklärt die Theorie veränderte Bewusstseinszustände, wie sie z.B. unter Einfluss von Drogen auftreten, da psychoaktive Substanzen im Grunde nichts Anderes bewirken, als die Informationsverarbeitung im Gehirn zu beeinflussen, welches mit einer Veränderung des Bewusstseinszustands einhergeht.
Entscheidend für informationstheoretische Erklärungsansätze des Bewusstseins ist jedoch, wie Information definiert werden kann. Dies ist jedoch in etwa so schwierig wie Energie zu definieren und stellt daher ein großes Problem dar. Ein Ansatz wäre, Information funktionell zu definieren als etwas, das „prinzipiell gewusst werden kann“; ein zweiter Ansatz wäre, Information als ein Phänomen zu betrachten, das aus einer speziellen Anordnung oder Form von Materie emergiert. Das heißt, sobald Materie anfängt miteinander zu wechselwirken, emergiert zeitgleich aus diesem Prozess Information, also ab dann „kann etwas über den Prozess gewusst werden“.
Aus dieser Definition der Information folgt letztendlich ein Eigenschaftsdualismus. Das heißt im Universum gibt es neben Energie (die, wie seit Einstein bekannt sein sollte, formell das gleiche wie Materie ist) noch Information. Energie und Information wären demnach zeitgleich beim Urknall entstanden. Diese Ansicht wird von der Tatsache gestützt, dass alles was vor dem Urknall gewesen ist, prinzipiell nicht gewusst werden kann, vor dem Anfang allen Seins also noch keine Information vorhanden war.

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