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Experiment widerlegt den lokalen Realismus

Anhänger der klassischen Physik hielten bisher am lokalen Realismus fest, wonach die Realität unabhängig von einer Beobachtung existiert. Quantenphysiker am Max Planck Institut für Quantenoptik konnten dieses Weltbild nun experimentell widerlegen.

 

 


Bereits 1964 entwickelte der Physiker John Bell ein Verfahren, mit welchem man die Existenz einer von der Beobachtung unabhängigen Realität nachweisen oder widerlegen könnte. Grundlage dieses Verfahrens ist das sogenannte Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon (EPR-Phänomen), welches allgemein auch als "Verschränkung" bezeichnet wird.

Bisher waren solche Experimente prinzipiell durchführbar. Jedoch fanden Anhänger des Realismus immer wieder Schlupflöcher, mit welchen sich die Ergebnisse auch mit Mitteln der klassischen Physik erklären ließen.

Diese Schlupflöcher konnten nun geschlossen werden. Die Physiker am Max Planck Institut entwickelten ein Verfahren, welches eindeutig zeigt, dass es keine von der Beobachtung unabhängige Realität geben kann.

"Die Natur ist anders, als wir sie mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen", bringt es Prof. Harald Weinfurter auf den Punkt.

 

http://www.mpq.mpg.de/5522910/17_07_13

Experiment widerlegt den lokalen Realismus

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  1. KayKay schreibt am 29.12.2018 12:24

    Es gibt kein Naturgesetz, das eine Grenze zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos beschreibt.


  2. nopic *  schreibt am 20.12.2018 13:34
    Gilt aber nur fuer die Quantenwelt und nicht fuer uns Menschen oder haben sie sich den link nicht durchgelesen. Warum wird auf Seiten wie diesen immer alles falsch interpretiert. Wie zb. Quantenphysik bewisst Unsterblichkeit Jenseits Seele usw.